Damals herrschte großes Elend unter den Flüchtlingen (!), vertriebenen Millionen von Deutschen. Und es gab ein Lastenausgleichsgesetz, wo die Besitzenden zum Ausgleich der Verluste der Vertriebenen beitrugen. "Die Lastenausgleichsleistungen betrugen bis Ende 1982 insgesamt rund 115 Mrd. DM, waren aber damit noch nicht beendet.[1]" Ohne Belastung der Reichen lässt sich Armut nicht beseitigen.
"Wohnraumhilfe:
Bevorzugung bei der Zuweisung von Mietwohnungen (die Gemeinden verwalteten noch viele Jahre nach dem Krieg den gesamten Wohnraum und bestimmten, wer wohin ziehen durfte)" (Wikipedia)
In unserer Wohnung mit 5 Kindern lebten zeitweise zwei weitere Familien. Allerdings hatten auch wir bei anderen Familien gewohnt, als unsere Wohnung von der US-Verwaltung beschlagnahmt war.
In der Präambel hieß es: „In Anerkennung des Anspruchs der durch den Krieg und seine Folgen besonders betroffenen Bevölkerungsteile auf einen die Grundsätze der sozialen Gerechtigkeit und die volkswirtschaftlichen Möglichkeiten berücksichtigenden Ausgleich von Lasten und auf die zur Eingliederung der Geschädigten notwendige Hilfe" (Wikipedia)
Soziale Gerechtigkeit war das Schlagwort, das das Wirtschaftswunder möglich machte. Das Lastenausgleichsgesetz hat wesentlich dazu beigetragen.
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