Montag, 6. April 2026

Frühe Forderungen von Grünen

Als Zusammenstellung von historischen Positionen von Grünen (nicht immer der Grünen als Gesamtheit) interessant. 

Keine Truppenübungsplätze mehr (1980er Jahre)
Für Kriegsdienstverweigerung (1980er Jahre)
Für Multi-Kulti I (1980er Jahre)
Gefängnisse abschaffen (1982)
"Schusswaffenlose" Polizei (1980/1985)
Auflösung aller kasernierten Polizeieinheiten, inklusive Bereitschaftspolizei und Bundesgrenzschutz (1987)
Freigabe von Cannabisbesitz (1987)
Ladendiebstahl wie Mundraub beurteilen (1987)
Auflösung der Verfassungsschutzämter (1987)
Solidarität mit jenen, "deren Verweigerung und Widerstand die Regierungen und ihre Parlamentsmehrheiten so fürchten" (1987)
Streichung des gesamten politischen Strafrechts (1989)
Weitgehender Stellenabbau bei der Polizei (1989)
Obrigkeitsstaatliche Tatbestände des Landfriedensbruch abschaffen (1989)
Einseitige Abrüstung (1989)
Vorbehaltlose Anerkennung der DDR und Verzicht auf Wiedervereinigungsoptionen (1989)
30-Stunden-Woche (1989)
Verdopplung der Sozialhilfe (1989)
Urlaubsgeld für Sozialhilfeempfänger (1989)
Anhebung der Gewerbesteuer und Erhöhung der Staatsverschuldung (1989)
Abschaffung der Gefängnisse (1989)
Offene Grenzen (1990)
Für Multikulti II (1990)
Mülltrennung (1994)
Fünf D-Mark je Liter Benzin (1998)
Ökosteuer (1999)
Einführung Dosenpfand (2000)
Entkriminalisierung von Bagatelldelikten (2002)
"Gender Mainstream": Unser biologisches Geschlecht soll durch ein soziales und psychologisches Geschlecht ersetzt werden. Die Unterschiede zwischen Mann und Frau sollen keine Rolle mehr spielen. Kurz: Unsere unterschiedlichen Geschlechter sollen "gleich" gemacht werden. Schluss mit Werten, Traditionen, Kulturen und religiösen Überzeugungen, und das alles für einen geschlechtsneutralen "neuen" Menschen. Aus "Mütter" könnte dann "die Elter", aus "Vater" "der Elter" und aus "Eltern" "das Elter" werden. (seit 2002)
Legalisierung weicher Drogen wie Haschisch und Marihuana (2002)
Legalisierung von Prostitution (2002)
Homo-Ehe (2002)
EU-Beitritt der Türkei (2004)
Deutschland als ein Einwanderungsland (2005)
Mehr Türkischunterricht an deutschen Schulen (2008)
Tempolimit auf Autobahnen (2011)
Ökostrom (2011)
Abschaffung der Gymnasien (2011)
Erhöhung des Spitzensteuersatzes auf 49 Prozent (2011)
Einheitsschule (2012)
Mindestlohn von 8,50 Euro (2013)
Bürgerversicherung für alle (2013)
Kapitalerträge wie Arbeitseinkommen versteuern (2013)
Schrittweise Abschaffung des Ehegattensplittings (2013)
Mini-Jobs schon ab 100 Euro statt wie bisher ab 450 Euro besteuern (2013)
"Veggie Day", ein fleischlose Tag in der Woche (2013)
Für straffreie Abtreibungen (2014)
Kostenfreie Verhütungsmittel für Hartz-IV-Empfängerinnen (2014)
Ehe für gleichgeschlechtliche Paare und gemeinschaftliches Adoptionsrecht (2014)
Kiffen erlauben, Marihuana besteuern (2014)
Entschädigung russischer Kriegsgefangener (2014)
Willkommenskultur statt Abschottung (2014)
Pille "danach" rezeptfrei (2015)
Schuldenschnitt für Griechenland (2015)
Islamischer Religionsunterricht an staatlichen Schulen (2015)

Quelle: Die Grünen von Michael Grandt, 1. Auflage Juni 2015, Seite 21-23.

Ergänzend dazu eine KI:

"In den frühen Jahren nach der Gründung der Partei „Die Grünen“ (Anfang der 1980er Jahre) gab es innerhalb der Partei Strömungen, die – eingebettet in eine damals verbreitete, radikale Kritik an gesellschaftlichen Normen und autoritären Strukturen – Forderungen nach einer Entkriminalisierung von sexuellen Kontakten zwischen Erwachsenen und Kindern stellten.

Hier sind die wichtigsten Hintergründe zu dieser Thematik:

Historischer Kontext

In den 1970er und 1980er Jahren gab es in Teilen der westdeutschen Gesellschaft, insbesondere in linksliberalen und alternativ-bewegten Milieus, eine Debatte, die die Sexualität von Kindern und Jugendlichen als unterdrückt ansah und „Befreiung“ forderte. In diesem Umfeld gelang es pädophilen Aktivistengruppen, in verschiedenen politischen Parteien und Organisationen Fuß zu fassen, um ihre Forderungen politisch zu artikulieren. Auch bei den Grünen gab es Arbeitsgruppen, die entsprechende Positionen vertraten und teilweise in Parteiprogrammen oder Thesenpapieren (auf lokaler oder regionaler Ebene) verankert sahen, etwa die Forderung nach der Streichung des § 176 StGB (sexueller Missbrauch von Kindern).

Aufarbeitung durch die Partei

Die Partei Bündnis 90/Die Grünen hat dieses Kapitel ihrer Geschichte in den letzten Jahren intensiv aufgearbeitet. Wesentliche Erkenntnisse dieser Aufarbeitung sind:

  • Keine offizielle Parteilinie: Es wurde nie ein offizielles, bundesweites Grundsatzprogramm verabschiedet, das sexuellen Kindesmissbrauch legitimierte. Dennoch wurden pädophile Forderungen in der Anfangsphase von einigen Funktionsträgern toleriert oder in interne Diskussionsprozesse integriert, was aus heutiger Sicht als schwerer Fehler und Versäumnis gewertet wird.

  • Wissenschaftliche Untersuchung: Um die Hintergründe und den Einfluss pädophiler Strömungen auf die Partei zu klären, gab der Bundesvorstand der Grünen 2013 eine wissenschaftliche Studie in Auftrag. Der Politikwissenschaftler Professor Franz Walter legte 2014 den Abschlussbericht vor, der bestätigte, dass die Partei in ihren Anfangsjahren pädophile Forderungen nicht konsequent zurückgewiesen und damit Pädophilen teilweise eine politische Bühne geboten hatte.

  • Entschuldigung und Distanzierung: Führende Politikerinnen und Politiker der Partei haben sich mehrfach öffentlich bei den Opfern für dieses historische Versagen entschuldigt und sich unmissverständlich von den damaligen Debatten distanziert. Die Partei betont heute, dass der Schutz von Kindern und Jugendlichen sowie die konsequente Bekämpfung von sexualisierter Gewalt zentrale Bestandteile ihrer politischen Arbeit sind.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es innerhalb der Partei in den 1980er Jahren Strömungen und informelle oder regionale Arbeitsgruppen gab, die solche Forderungen erhoben, diese jedoch nie Teil einer anerkannten, offiziellen Programmatik der gesamten Partei waren. Die Partei hat diese Vergangenheit in den letzten Jahren detailliert aufgearbeitet und sich davon klar distanziert."

Fingerabdruck

 https://de.wikipedia.org/wiki/Fingerabdruck#Geschichte

Sonntag, 5. April 2026

Strafgefangene

Zur Behandlung des aktuellen Themas: https://antworteneinerki.blogspot.com/2026/04/angela-davis-und-der-einsatz-von.html

Strafgefangene als Bettler im Straßenbild

Aus Italien berichtet Karl Philipp Moritz um 1788

Als ich von diesem Spaziergange wieder in die Stadt zu­rückkehrte, begegneten mir eine Anzahl Galeerensklaven, welche Tonnen trugen; ich hörte ihre Ketten schon von ferne klirren und dachte mir alles Schreckliche ihres Zustandes, welches bald verschwand, da ich näher kam und sah, wie sie mit den Leuten in der Stadt vertraulich sprachen, von Vorbeigehenden angeredet wurden und sich mit ihnen grüß­ten, gleichsam als ob sie gar nicht von der Gesellschaft der übrigen ausgeschlossen wären und in ihrer Funktion mit zu dem Staate gehörten.

Aus Lublin in Polen berichtet für 1812 der sächsische Rittmeister Winkler, Teilnehmer des Russlandfeldzugs Napoleons

Der stete Anblick mehrerer hier in eine Strafanstalt eingebrachten, und mit Beinschellen und schweren Ketten belasteter Verbrecher, macht auf den Fremden einen widrigen Eindruck. Da die Säuberung der Straßen und die Wegräumung des Unraths ein Hauptgeschäft ihrer öffentlichen Arbeit ausmacht, so wird das Ohr fast in allen Straßen durch ihr Kettengeraßel beleidigt, und der Vorübergehende durch zudringliche Bettelung von ihnen in Anspruch genommen.

Ferdinand Gregorovius berichtet 1858 aus Italien

Ich erinnere mich nicht, in Alatri von Bettlern angesprochen worden zu sein, wie man sie überall in der Sabina und im Albanergebirge scharenweise nach sich zieht. Doch dort betteln aus ihrem Kerker heraus Gefangene – ein wunderlicher Anblick, den man übrigens in fast allen römischen Orten haben kann. Während unsere strengen Systeme des Gefängniswesens darauf hinzielen, den Schuldigen soviel als möglich von der Welt abzusondern, ja ihn wie einen verpesteten Gegenstand in die Zelle einzumauern, gönnt ihm hier die Toleranz des Südens wieder einen zu großen Spielraum. Ich hörte oft Gefangene in römischen Städten die heitersten Lieder hinter ihren Gittern singen, in Ritornellen denen auf der Straße antworten, oder ich sah sie mit der Gebärdensprache zum Fenster hinaus Geschichten erzählen, die der Fremde freilich nicht versteht. Nun aber ist ihnen selbst das Betteln noch im Kerker gestattet. Diese Verbrecher, oft nur um geringe Vergehen bestrafte Nichtstuer, strecken ein langes Rohr aus dem Gitter heraus, an welchem mittels eines Fadens ein leinenes Beutelchen befestigt ist. Zwei, drei, vier solcher Rohrstangen sieht man zu gleicher Zeit in Bewegung, und die sie herausstrecken, gleichen den Anglern, welche mit der größten Seelenruhe ihr Rohr in den Händen halten, um es heraufzuziehen, wenn der Fisch angebissen hat. So baumeln dort die leeren Beutelchen in der Luft hin und her; geht nun jemand an dem Gefängnis vorüber, so senkt sich Angelrohr und Beutel ihm vor der Nase nieder, und der Gefangene bittet um der Madonna willen, ihm ein Geldstück hineinzulegen. Er ist nicht minder vergnügt, wenn man ihm eine Zigarre hineinsteckt, die er dann mit Wohlbehagen hinter den Eisenstäben rauchen wird; hat er aber ein paar Bajocci erhascht, so läßt er sich Wein holen, oder was ihm sonst wünschenswert erscheint. Ich konnte diese klassische Art zu betteln niemals ohne Heiterkeit betrachten und mußte mich stets der Sage erinnern, welche von Belisar erzählt, daß er aus dem Fenster seines Turms die Vorübergehenden angebettelt habe – wenigstens zeigt diese Fabel, daß jene Toleranz sehr alt ist, und vielleicht streckten die Gefangenen aus den Kerkern schon in alten Römerzeiten solche Rohrangeln hervor.


Freitag, 20. März 2026

Sprachenerhaltung, Spracharchivierung

 "Mitten in Berlin, nahe dem Gendarmenmarkt, liegt eine moderne Version der Arche Noah. Kein gewaltiges Schiff, wie es die Original-Arche der biblischen Legende nach gewesen sein soll, die Funktion aber ist die gleiche: Sie bewahrt. Nicht Menschen und Tiere, sondern Sprachen, die vom Aussterben bedroht sind.# 

 Das Endangered Languages Archive (ELAR), so heißt diese moderne Arche, findet sich im vierten Stock der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. Es ist das wohl größte digitale Archiv bedrohter Sprachen: Über 770 Sprachen aus über 90 verschiedenen Ländern werden hier vor dem Vergessen geschützt. Sei es Makaguaje aus Kolumbien mit nur noch einer Sprecherin oder Malak-Malak aus Nordwestaustralien, das noch acht Menschen sprechen. 

 Gespeichert sind Videos und Audioaufnahmen von Gesängen, Ritualen, Alltagsgesprächen, aber auch davon, wie ein Boot gebaut oder ein Dach mit Palmwedeln gedeckt wird. Grammatiken und Wörterbücher umfasst das Archiv ebenfalls, erstellt und gesammelt von Sprachforschern aus Südamerika, Afrika oder Australien. Manche stammen von den indigenen Sprechergemeinschaften selbst." (ZEIT 19.2.2026)

Samstag, 14. März 2026

Vom Kolonialwarenladen zum Supermarkt

 Kolonialwarenladen

Als Kolonialwaren, auch Colonialwaren [...] wurden früher, besonders zur Kolonialzeit, überseeische Lebens- und Genussmittel, wie z. B. ZuckerKaffeeTabakReisKakaoGewürze  und   Tee  bezeichnet. Kolonialwarenhändler importierten diese Produkte, die in Kolonialwarenläden und -handlungen verkauft wurden.

Viele dieser Erzeugnisse stammten von Großplantagen, auf denen Sklaven oder Zwangsarbeiter tätig waren. Auch die Landwirtschaft in den deutschen Kolonien (z. B. die Kaffeeerzeugung in Deutsch-Ostafrika und die Kakaogewinnung in Kamerun, Tabak aus den Südseekolonien) konnten trotz Verbots der Sklaverei im Mutterland faktisch nur durch harte Zwangsarbeit betrieben werden.[1][2][3] In Kuba und Brasilien, wichtigen Exportländern für Kaffee, Tabak und Zucker, wurde die Sklaverei offiziell sogar erst 1888 abgeschafft. Aus Deutschland wurde im Gegenzug u. a. Leinen für die Bekleidung der Sklaven exportiert.[4]

Wichtigste Importgüter waren zunächst Rohrzucker (in Deutschland bis zum Ersatz durch Rübenzucker in den 1850er Jahren) und Tabak aus Nordamerika und der Karibik. Das zu Dänemark gehörende Flensburg entwickelte sich seit ca. 1760 durch die Rumimporte aus den dänische Kolonien in Westindien zur „Rumstadt“. Wichtigste deutsche Einfuhrhäfen für Kolonialwaren waren BremenHamburg und (das bis 1864 ebenfalls dänische) Altona, die von ihrer Stellung als zollfreie Freihäfen und der Weiterverarbeitung der Güter stark profitierten. Hier entstanden Kaffeeröstereien, Schokoladen-, Zigarren- und Zigarettenfabriken und in deren Folge spezialisierte Groß- und Einzelhandelsgeschäfte für Kolonialwaren.

Werbung des Kolonialwarengeschäfts Kofahl in Wismar, Bliedenstraße 10, gegründet ca. 1905

Mit dem Einsatz effektiver Dampfschiffe auf den Überseerouten und der Verdichtung des Eisenbahnnetzes (in Deutschland seit den 1870er Jahren) breitete sich der Kolonialwarenhandel auch in kleineren Städten und Dörfern aus, während die saisonalen großstädtischen Märkte teilweise an Bedeutung verloren. Damit wurden Erzeugnisse für alle Gesellschaftsschichten erschwinglich, die vorher den Reichen vorbehalten waren. Seit Mitte des 20. Jahrhunderts entwickelten sich die spezialisierten Kolonialwarenläden meist weiter zu Lebensmittelgeschäften mit breiterem Angebot, welche wiederum später durch die Supermärkte ersetzt wurden.

Der Kolonialwarenhandel wurde statistisch vom Produktenhandel und vom Manufakturwarenhandel abgegrenzt.

Bis in die 1970er Jahre wurde der Begriff Kolonialwarenladen noch verwendet. Diese Läden boten aber nicht mehr nur Kolonialwaren an, sondern alle Grundnahrungsmittel, unabhängig vom Herkunftsland, daneben auch SeifeWaschmittelPetroleum und anderen Haushaltsbedarf. Er entsprach dem Tante-Emma-Laden in Deutschland oder der Schweiz, [...]"

Supermarkt 

"Ein Supermarkt [:::] auch Kaufhalle genannt, ist eine Form des Einzelhandels mit großen Verkaufsflächen, auf denen Handelswaren zur Selbstbedienung für Kunden angeboten werden.

Discounter sind heute oft ähnlich wie Supermärkte, aber im Niedrigpreissegment angesiedelt und mit geringerer Sortimentstiefe und -breite.[...

Die große Verkaufsfläche ermöglicht im Gegensatz zu kleinen Läden ein größeres Sortiment] (zwischen 7.000 und 12.000 Artikeln, im Durchschnitt 10.500), so dass neben   Lebensmitteln,   Genussmitteln,   Nahrungsmitteln oder   Süßwaren (englisch food) auch DrogerieartikelBüromaterial oder andere Gebrauchs- oder Verbrauchsgüter  (Haushalts- und Schulbedarfenglisch non food) angeboten werden. Trotz des Selbstbedienungsprinzips gibt es auch vereinzelte Bedientheken (für Wurst, Fleisch, Käse).[3] Die Verkaufsfläche besteht aus den Warenregalen, den dazwischen liegenden Kontaktstrecken sowie dem Kassenbereich (englisch frontstore). Hiervon meist baulich getrennt sind die Lagerräume und Verwaltung (englisch backstore). Die Organisation folgt streng   verkaufspsychologischen Regeln, die von der Hintergrundmusik über die Platzierung von Schnell- und   Langsamdrehern, Förderung der Impulskäufe bis hin zu Sonderangeboten reichen. Hohe Warenrotation und Reichweite können zuweilen zu Regallücken führen, die jedoch wegen geringerer    Kundenzufriedenheit zu vermeiden sind. [...]"

Tante-Emma-Laden

"Überwiegend als Anbieter von Backwaren[5] und anderen Lebensmitteln bzw. Kolonialwaren (woher sich auch der lange Zeit noch verwendete Begriff Kolonialwarenladen herleitete), aber auch anderen Produkten für den täglichen Bedarf (HaushaltswarenTextilienKurzwarenSchreibwaren usw.) sorgten sie früher häufig für die lokale Warenversorgung der Bevölkerung. Übliche Elemente persönlicher Kundenbindung waren unter anderem Einkauf „auf Anschreiben“, Rabattmarken-Hefte, Gratiszugaben und Warenproben, Hauslieferungen, Reservierungen und Sonderbestellungen auf Kundenwunsch, Zusammenstellung von Geschenkkörben, Aufschnittplatten usw. Kinder wurden stets mit einer kleinen Aufmerksamkeit bedacht. Häufig befand sich auch die Wohnung des Inhabers unmittelbar hinter oder über dem Ladengeschäft, so dass ein verspäteter Kunde nach Ladenschluss auch einfach an der Wohnungstür klingeln und (eigentlich unerlaubt) doch noch etwas kaufen konnte. Mit dem gesetzlichen Verbot der Preisbindung ab 1974 und dem Siegeszug der Discounter war der Niedergang dieser Verkaufskultur endgültig besiegelt.[6]"

Frühe Forderungen von Grünen

Als Zusammenstellung von historischen Positionen von Grünen (nicht immer der Grünen als Gesamtheit) interessant.  Keine Truppenübungsplätze ...